Archive

in 44 Tweets zum 44. Präsidenten

oder: die Twitterperspektive. Meine persönliche natürlich. Aus meiner Timeline und der election-timeline habe ich gestern Nacht immer mal wieder gefavt. Sogar mich selbst, ich vergess mich sonst. Analog zu meiner Holzkiste, packe ich diese Tweets jetzt in meine neue Tweetkiste. Könnte ja sein, die Nationalbibliothek fragt mal nach…oder Claus Kleber (der gestern eine neue Ära der Berichterstattung eingeläutet hat. Im ZDF. Also auch irgendwie historisch) will noch mal was über Twitter wissen…oder so.

oba0
*
oba1
*
oba3
*
oba01
*
oba2
*
oba4
*
oba5
*
oba6
*
oba7
*
oba8
*
oba9
*
oba10
*
oba11
*
oba12
*
oba13
*
oba15
*
oba16
*
oba17
*
oba18
*
oba19
*
Picture 414
*
oba22
*
oba21
*
oba23
*
oba24
************************************************
oba25
************************************************
oba26
*
oba27
*
oba28
*
oba29
*
oba30
*
oba31
*
oba32
*
oba33
*
oba34
*
oba35
*
oba36
*
oba37
*
oba38
*
oba39
*
oba40
*
oba41
*
oba42
*
oba43
*
UPDATE:
Picture 415

Historische Tage

Ich bin froh, daß ich in meinem Leben schon an einigen historischen Momenten teilhaben konnte. Ich meine neben den persönlichen historischen Momenten wie der erste Kuss, die erste 5 in der Schule, die erste Fahrt im eigenen Auto, die Diplomurkunde in eine Pfütze fallen lassen – ich meine die wirklichen, für sehr viele Menschen historischen Momente.

Als ich 1975 auf den Schultern meines Vaters der Verkündung der Abstimmung über die Unabhängigkeit meines geliebten Heimatortes Hohenlimburg lauschte, die allerdings zu Ungunsten Hohenlimburgs ausfiel, war dies vielleicht der erste kleine historische Augenblick. Noch heute gibt es alle paar Jahre Anstrengungen die Unabhängigkeit zurückzuerobern. Alle Hohenlimburger fuhren Autos mit Aufklebern, auf denen stand: “Hohenlimburg statt Hagen”. Manche fahren auch jetzt noch damit herum.

Dann kam das Studium, und ich saß im November 1989 in meiner ersten eigenen Wohnung in Glücksburg /Flensburg und kannte erst eine Handvoll Komilitonen. Ich hatte kein eigenes Auto und war absolut nicht mobil. Am Abend des 9. November, als ich irgendeine frühe Rosamunde-Pilcher Verfilmung o.ä. sah, auf jeden Fall einen Spielfilm – erschien auf einmal ein Ticker im Bild. Ich glaube es war der erste Ticker, den ich überhaupt je gesehen hatte, soweit ich mich erinnere. Auf jeden Fall lief durch das Bild “Die Berliner Mauer ist offen. Das Programm wird in Kürze unterbrochen”. Mehr nicht. Ich werde das nie vergessen. Ich habe sofort wild in meinen 6 Programmen hin- und hergeschaltet und saß den Rest der Nacht Rotz und Wasser heulend vor dem Fernseher. Ich wünsche, ich hätte ein Auto gehabt um nach Berlin zu fahren oder Wismar oder so, oder ein Handy um jemanden anzurufen der ein Auto hat. Aber ich hatte nicht mal ein Telefon. Tragisch. Von Internet träumten wir nur. Also kaufte ich am nächsten Tag von (fast) jeder Zeitung ein Exemplar, steckte es in eine Plastikfolie und dann in eine Holzkiste. Den Inhalt dieser Kiste, dachte ich, werde ich irgendwann einmal meinen Kindern zeigen.

Dann kam der 11. September 2001. Ich saß an diesem Morgen in einem Kundenmeeting bei der TUI. Irgendwann ging die Tür des Besprechungsraums auf, ein Mitarbeiter steckte den Kopf herein und sagte: “Ein Sportflugzeug ist grade ins World Trade Center geflogen”. “Oh”, sagten wir alle und arbeiteten weiter. Ein paar Minuten später ging die Tür wieder auf: “Es war eine Boeing”. Da sahen wir uns alle an und sagten nichts. Im Flur hörten wir die Leute hin- und herlaufen. Dann stand der TUI-Mitarbeiter auf und sagte: “Lassen Sie uns mal kurz gucken”. Wir standen mit einigen Leuten um einen PC herum und versuchten verzweifelt eine Internetseite aufzurufen. Irgendwann kamen wir dann auf bild.de, die innerhalb kürzester Zeit ihren ganzen KlickiBunti-Kram runtergenommen hatten – und nur ein Bild zeigten: Die Türme, in die mittlerweile das zweite Flugzeug geflogen war. Natürlich wurde das Meeting abgebrochen. Die nachfolgende Woche hat mich paralysiert. Mein Fehler war, einen Fernseher in meinem Büro zu haben. Ich starrte den ganzen Tag auf die 6 Ticker auf CNN. 3 oben, 3 unten. Irgendwann im Laufe der ersten 24 Stunden, nachts, als Nachrichten ungefiltert und ungeprüft über die Bänder liefen, stand dort irgendwas von der Überlegung der US-Regierung Defcon 1 auszulösen. Da habe ich den Fernseher ausgemacht, bin ans Fenster gegangen, habe auf Hamburg gesehen und hatte ein ohnmächtiges Gefühl tiefer Angst. Ich werde das, genau wie den Mauerfall, nie vergessen. Weder den Moment, noch das Gefühl dabei. Am nächsten Morgen kaufte ich wieder von (fast) jeder Zeitung ein Exemplar und steckte es in meine historische Kiste.

Jetzt ist der 4. November 2008. Es gibt Blogs. Cool. Heute nacht geht die Ära Bush zu Ende. Schon allein dafür wird der halbe Planet eine Flasche Champagner öffnen. Heute nacht wird vielleicht der erste afro-amerikanische Präsident der USA gewählt, oder der Älteste oder die erste weibliche Vize-Präsidentin. Das ist alles historisch und gross – das erste vor allem. Doch das ist es nicht allein, es sind die Amerikaner selbst, die einem durch das Internet, durch tausende Videos und mittlerweile wahrscheinlich Millionen Tweets wieder näher gekommen sind. Die Bilder und Sätze der Menschen zu lesen, ihre Begeisterung zu spüren, zu sehen wie sich die jungen Menschen haben mobilisieren lassen – das macht es so besonders. Und das der Rest der Welt mit dabei ist, das unsere Videos, unsere Tweets, unsere Blogs, beitragen. Der Gedanke daran, daß die Wahlparties diese Nacht nicht nur in Amerika sind, sondern überall, auf der ganzen Welt – das bedeutet, das Amerika heute Nacht gewonnen hat. Und egal wie es ausgeht heute Nacht werden sie, wie wir 2006, für mich die “Wähler der Herzen” sein.

Morgen früh werde ich wieder (fast) alle Zeitungen kaufen, sie sorgfältig in eine Plastikhülle stecken und in die historische Kiste packen. Haltet mich für altmodisch, aber ich freue mich darauf, irgendwann irgendwelchen Kindern (wer weiss, vielleicht ja doch noch meinen eigenen) diese Papiere zu zeigen, zusätzlich zu all den digitalen Dokumenten, die diese Nacht hervorbringen wird.

Doch bei allen pathetischen Gedanken habe ich auch Angst, daß es zu Kravallen kommt und ich hoffe wirklich sehr, daß heute Nacht niemandem etwas passiert, ausser morgen früh einen dicken Kopf zu haben.

PS: Es gibt noch einen historischen Moment, an den ich mich gerne erinnere. Die WM 2006. Es ist eher eine Welle als ein Moment. Und ich werde mich immer wieder gerne daran erinnern wie unser Land neben den Nörgeleien, dem Pessimismus und den ständigen politischen Ypsilantereien auch sein kann: begeistert, emotional und herzlich.

Migration ins Web 2.0 – wie es dazu kam (Folge 1)

um meinem Bloguntertitel gerecht zu werden, werde ich in drei Folgen meine Migration vom Web1.0 ins Web2.0 dokumentieren.

Was ist alles passiert? Ende Dezember 2001 bin ich als Vorstand meines StartUps COCUS (sitzt heute in Frankfurt und bietet Consulting an) zurückgetreten. Im März 2002 habe ich eine Regieassistenz bei einem Freien Theater in Hamburg begonnen – die ich wahrscheinlich nur deshalb bekommen habe, weil ich ein Auto hatte, kein Geld wollte und erzählt habe, wieviel VC ich für mein StartUp geraist habe. Was tut man nicht alles für die Kunst. Nach der Produktion ging es im Theaterbetrieb weiter. Ich habe auf dem Festival Politik im Freien Theater gearbeitet und dort die Produktion Heidi Hoh 3 von René Pollesch betreut, der u.a mit world-wide-web slums Stücke produzierte, die einen sehr starken Bezug zur New Economy hatten. 2003 war ich für 8 Monate Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude. Ein Meilenstein in meinem Leben. Bis 2006 habe ich dann abwechselnd in Theaterproduktionen und klassischen IT-Projekten gearbeitet. Ende 2006 wurde ich dann ins Second Life assimiliert. Ich habe fast 4 Monate lang nur 4 Stunden am Tag geschlafen und den Rest in Second Life verbracht. Hammer. In Second Life habe ich @pixelsebi beim Möbel-Shoppen kennengelernt. Leider hatte er grade keine Zeit, als ich ihn in dem Laden angesprochen habe, weil er “dringend ein Konferenz-Zentrum bauen musste” und teleportierte einfach vor meiner Nase weg. Na ja, @markusbreuer hat mich immerhin bereits im SL-Chat abgewürgt. Meine grossen Second Life Idole.

Unterstützt durch @tafkap s Missionierungsversuche 2.0 startete ich im März 2007 meinen ersten Blog-Versuch, der praktisch schon während des Versuchs wieder einschlief. Dann kam das Barcamp Hamburg 2 im Juni 2007. Kaum zu glauben, das mein Wiedereinstieg in die Tiefen des Netzes erst vor 17 Monaten war (möglicherweise handelt es sich um eine Elefantenschwangerschaft). Durch @tafkap bestens auf dem Web2.0-laufenden gehalten, hatte ich mir im Vorfeld des Barcamps ein paar Blogs durchgelesen und dachte, daß dauert eine Ewigkeit sich in dieser neuen Szene zu vernetzen. Doch bereits auf der Welcome-Party des Barcamps streckte ich am Tresen meine Hand einem mir unbekannten Mann entgegen – Moin, ich bin Tina – Ja, hallo, ich bin der Robert. Mensch, dachte ich, das geht ja einfach. Am ersten Tag kannte ich dann eigentlich nur @ognibeni aus der alten NE Zeit. Schade eigentlich, daß so wenige von damals in der heutigen Szene aktiv sind. Das Barcamp-Konzept hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Vieles andere auch. Und manches nervt mich ohne Ende. Doch dazu mehr in Folge 2 – sonst wird dieser Blogpost zu lang…

Ach. Eines kann ich schon mal festhalten. Ich mache immer noch klassische IT-Projekte, denn irgendwie geht es doch immer noch und immer wieder um Prozess-Optimierung und Kommunikation zwischen Menschen, egal wie man das Web gerade so nennt.

StartUp.Filme

Wer es damals nicht selbst miterlebt hat, oder wer es erlebt hat und nochmal in Spielfilmlänge durchleben möchte, dem kann ich zwei Spielfilme über die NewEconomy ans Herz legen.

Der erste ist startupdotcom und ist ein Dokumentarfilm (also echte Story, echte Gründer, echte Tränen) über ein StartUp aus Washington im Bereich eGoverment. Das Tragische: während der Dreharbeiten ging die Company pleite. Der Film lief in Deutschland Ende 2001 und die Kinos waren ausverkauft. Drin gesessen hat die gesamte deutsche New Economy. Gegen Ende des Films war das Schweigen im Saal fast unerträglich und genauso schweigend hat man das Kino verlassen. Zumindest in Hamburg. Ein sehr guter Film.

Der zweite Film heisst August, aus dem Jahr 2008. August ist ein Spielfilm über ein fiktives Startup, zeigt aber ebenso wie startupdotcom alle Facetten eines Gründerlebens (nur der Hauptdarsteller sieht deutlich besser aus ;). Insbesondere die Dialoge der Schluss-Szene mit dem Investor kann ich vom Authentizitätgrad voll bestätigen. So war’s. Bei mir und bei vielen, vielen anderen.

Für Gründer deshalb: Kuckbefehl! :)

Next08 – I’m streaming, come chat

Auf der Next08 haben Kosmar und ich einen Vortrag über Live-Broadcasting ins Web gehalten, dabei ein paar Dienste und Plattformen vorgestellt und live geqikt (Qualität leider nicht sooo doll, das liegt aber an meinem Handy, welches durch die Zuschauerreihen ging…. wer mir also ein N95 sponsorn will, gerne!!!)

Hier sind die Folien zum Vortrag:

Glotzt du noch oder mogulierst du schon?

Seit nun fast einem Jahr ist es möglich seinen eigenen Fernsehssender im Internet zu betreiben. Dazu bieten verschiedene Live-Broadcasting Anbieter webbasierte Plattformen an, die für den eigenen Sendebetrieb lediglich einen Rechner, eine Webcam (oder andere über firewire angeschlossene externe Videokamera) sowie eine stabile DSL-Leitung voraussetzen. Das Wohnzimmer wird zum Fernsehstudio und endlich wird fernsehen auch interakiv. Ein Versprechen, welches die traditionellen Fernsehsender seit mehr als einem Jahrzehnt nicht einlösen.

Bei Mogulus oder ustream.tv wird jeder zum Moderator, Entertainer, Regisseur und Tontechniker. Und zwar gleichzeitig. Wer die erste 60-minütige Livesendung hinter sich hat, bekommt eine Ahnung davon, wie anspruchsvoll, nervenaufreibend und anstrengend ein richtiger Fernsehjob wohl sein mag.

Nicht zu vergessen, bieten die LiveTV-Broadcaster auch einen Rückkanal für die Zuschauer im Vergleich zum traditionellen Fernsehen. Und der ist ebenfalls live und besteht meistens aus einem integrierten Chatroom. Manchmal braucht es dann ein bißchen Übung sich daran zu erinnern, das man mit seinen Zuschauern nicht chatten muss – sondern mit ihnen reden kann und auch sollte; schließlich will niemand einem anderen beim chatten zusehen.

Genau darin liegt eine Herausforderung beim interakiven liveTV im Web: den Vorteil des Rückkanals vom Zuschauer nutzen, das heisst: gleichzeitig reden und den Chat im Auge behalten. Wer nur die Chatbeträge vorliest wird schnell langweilig, wer redet und redet und den Chat nicht beachtet wird feststellen, das die Zuschauer anfangen ihre eigene Unterhaltung zu führen. Dennoch sollte man beachten: Nicht jeder Zuschauer chattet aktiv mit. Einige hören und sehen nur zu, einige sind längst auf einem anderen Tab des Browers unterwegs und lassen sich nur noch durch den Ton berieseln. Spätestens nach der zweiten Sendung denkt man darüber nach, sich für die nächste Sendung ein kleines Storyboard anzulegen. Und seien es nur Stichpunkte über Themen von denen man schon immer mal reden wollte.

Neben dem experimentellen Blabla-Fernsehen und Egotainment eignen sich diese neuen liveTV broadcasting Plattformen meiner Meinung nach am Besten für Spezial-Themen; sprich long-tail Fernsehformate. Wenn zum Beispiel Martin Gommel über digitale Fotografie spricht und man Fragen dazu stellen kann, Kosmar über seine reichhaltigen Musikkenntnisse referiert, mspro Themen aus seinem Studium vorstellt, Prof. Hartmut Wöhlbier seine Vorlesung aus der Uni streamt oder auch die Live-Übertragungen von Veranstaltungen wie Barcamps. Hannover. Pl0gbarTV. Mitteldeutschland.

Je nach Professionalitäts-und/oder Peinlichkeitsgrad kann man selbst entscheiden, ob der grade gesendete Beitrag aufgezeichnet wird oder nicht.

Den meisten Spass jedoch macht es, Sendungen im Team zu produzieren. Über die Regie im Studiobereich kann man verschiedene Produzenten in den eigenen Fernsehkanal einladen und nach Belieben von einem zum anderen schalten. Allerdings sollte man dann (noch) vorsichtiger sein mit dem was man sagt, denn der Mit-Produzent kann jederzeit den Aufnahmeknopf drücken – je nach dem welche Rechte man ihm eingeräumt hat.

Auch sollte man (insbesondere) beim gemeinsamen Produzieren nicht vergessen sich aus dem Studio auszuloggen, sonst kann es passieren, dass die lieben Mitproduzenten und Zuschauer einem beim Schlafen zusehen.

weitere Informationen

hier: mediaocean, hier: Blogpiloten, hier: pottblog und google hat noch mehr….

und bald auch ein podcastbeitrag auf Fritz.de

Bloggerlied (beta) – re:publica

Von Offline zu Online ist’s nur ein Katzensprung
Wir taggen das Leben bei jeder Äusserung
Wir warten nicht, wir klicken, was immer auch geschieht
Durch digg und del.icio.us klingt das Bloggerlied

Lobo, grüss’ mir die Arbeit
Grüss’ mir den Long tail
Und grüss’ mir den Don.

Dein Pagerank, das ist ein Streben
surf durch die Tagcloud, die keiner bewohnt

Von Offline zu Online ist’s nur ein Katzensprung
Wir taggen das Leben bei jeder Äusserung
Wir warten nicht, wir klicken, was immer auch geschieht
Durch digg und del.icio.us klingt das Bloggerlied

Blogger, grüss’ mir die Flatrate
Grüss’ mir den Long Tail
Und grüss’ mir das LAN

Dein Pagerank, das ist ein Streben
surf durch die Tagcloud, die keiner bewohnt

Schneller und immer schneller
kommentieren wie dir’s grad gefällt
Bloggern ist nichts verboten
Drum setz Trackbacks und ping um die Welt

Blogger, grüss’ mir die Widgets
Grüss’ mir die API’s
Und grüss’ mir den Feed

Deine Sphäre, ist eine Ehre
Durch die Blogposts, die jeder bewohnt

(entstanden im Rahmen der re:publica, zugunsten des websidestory-musicals;
Originaltext: Flieger – grüss mir die Sonne, Extrabreit)

99 Follower auf der re:publica

Meine Besuchszeit meiner ersten re:publica ist leider kurz ausgefallen – das was ich gesehen habe, war super. Eine gelungene Mischung aus Kongress und Barcamp. Tolle Atmosphäre, gute Leute, klasse Location. Das nächste Mal bin ich länger da – bis dahin hinterlasse ich hier meine Liedtexte die im Rahmen des grossartigen Musicals von Johnny und Tanja entstanden sind (aber aus Zeit- und anderen erklärbaren Gründen nicht verwendet werden konnten)

Hast du etwas Zeit für mich,
dann twitter ich einen Tweet für Dich,
von 99 Followern
auf ihrem Weg ins Oberholz.

Denkst du vielleicht grad an mich?
Dann stream’ ich einen qik für Dich,
von 99 Followern
und dass so was von online kommt.

99 Follower, auf ihrem Weg ins Oberholz,
hielt man für Aliens aus dem Web,
darum schickte ein Ministerdepp
‘ne Videokamera hinterher
Alarm zu geben, wenn’s so wär!

Dabei war’n dort im Oberholz,
nur 99 Follower.

99 Twitterer, jeder war ein großer Tweeter,
hielten sich für Berners-Lee;
Es gab ein großes MashUp-Me!
Die Verlage haben nichts gerafft
und fühlten sich gleich angemacht,
dabei schoss man am Horizont
auf 99 Follower.

99 Printverlage, Streichholz und Benzinkanister
hielten sich für schlaue Leute
witterten schon fette Beute
riefen “Print” und wollten Macht
Man, wer hätte das gedacht?
Dass es einmal soweit kommt
wegen 99 Followern.

wegen 99 Followern
99 Follower

99 Jahre Netz ließen keinen Platz für Sieger,
Printverlage gibt’s nicht mehr
und communities vermiss’ ich sehr.
Heute zieh ich meine Runden,
seh die Welt live gestreamt.
Hab ‘nen Follower gefunden
denk an dich und add’ ihn heimlich

(Originaltext: Nena, 99 Luftballons)

0815Talk – über Datenträger und andere Träger…

So ein Barcamp kann inspirieren…denn dort ist dieser Film entstanden…

Wir, das sind: Sven Dietrich, Stefan Hess und ich, haben keine Mühe gescheut, unseren Idolen zu huldigen. Die exklusiven Requisiten haben mindestens 3,87 Euro gekostet. Wir hatten einen unglaublichen Spass – nicht nur beim Filmen, sondern auch beim Überlegen der Sätze. Ansonsten: alles improvisiert. Klar. Barcamp halt.

Blogstöckchen – Wer inspiriert mich?

So. Mein erster Post in diesem Jahr. Mein Horoskop sagt mir “2008 wird leicht, aber nicht leichtsinnig, kreativ, aber nicht chaotisch, fantasievoll, aber auch pragmatisch. Ein Jahr der 1001 Ideen, von denen die Zwillinge, also Sie, durchaus die eine oder andere in die Tat umsetzen.”
Ich finde das hört sich vielversprechend an :)

Ausserdem habe ich ein Blogstöckchen bekommen vom Timo Heuer und es freut mich sehr, das er was von mir gelernt hat (Ich grübel natürlich, was das sein könnte…)

Ich gebe das Stöckchen dann gleich mal weiter an: michi aka mspro, Klaus Eck und Kosmar

Wer inspiriert mich?

immer wieder:
Friedrich Schiller

Stanislaw Lem

ausserdem:

Philip Rosedale (Gründer von Linden Lab, Second Life)

Nicolas Stemann

Rene Pollesch

Von wem habe ich besonders gelernt?

Frank Matthäi & Salvatore Vanasco

Wen schätze ich besonders?

Das kann ich so gar nicht beantworten, da ich an den meisten Menschen unterschiedliche Facetten und “Kleinigkeiten” besonders schätze.

Welche Angestellten faszinieren mich?

bei dem Wort “Angestellter” kann ich nur an Sascha Lobo denken, danach bin ich blockiert…

Welche deutschen Selfmade-Storys bewundere ich?

guenstiger.de (seit 1999 aus eigener Kraft gewachsen)

Tipp24