Ich hatte leider nur die Möglichkeit den IT-Gipfel via Live-Stream zu verfolgen (Vielen Dank für diesen!), daher fällt das Fazit möglicherweise etwas kurz aus.
Bla 1
Blubb 2
Fasel 1,2,3
Krawum!!! 3,4
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Legende:
1: die vorgetragenen Inhalte trafen leider nicht meine Erwartungshaltung
2: an diesem Punkt bin ich möglicherweise eingeschlafen
3: habe ich das nicht schon GENAU SO vor 5 Jahren gehört?
4: Wer Fahrlehrer sein möchte, braucht definitiv selbst einen Führerschein.
So sieht’s aus.
Das kommt dabei raus, wenn die selbsternannten IT-Eliten zusammentreten. Oder zusammen treten. Man weiß es nicht! Ich glaube, es geht den meisten bei solchen Veranstaltungen darum, mal ein paar Tage Kost und Logis von der Firma gestellt zu bekommen.
Kracher des Tages: Die Virenscanner-Pflicht für jedermann. Da schmeiß’ ich mich vor Lachen doch aus dem Fenster!
Das große Ploblem ist, dass diese Leute so gefährlich für uns als Bürger sind, gerade weil sich niemand für sie interessiert. Und dann irgendwann wird die dicke Keule rausgeholt. :)
Ich möchte anmerken, dass die Inkompetenz der Inkontienten Inkonsitenten nicht davon ablenken kann, dass nicht jeder einen Windoof-PC mit Trojanern an Bord hat und dadurch automatisch zum Führerscheinterroristen wird!11!11elf
@dennis
Ich finde es grundsätzlich richtig, dass es solche Treffen gibt. Allerdings sollten die Themen konkreter besprochen werden und für alle (Bürger) transparent formulierte TO-DO’s mit namentlich benannten Verantwortlichen herauspurzeln, an denen man konkrete Fortschritte messen kann. Das wäre schon mal ein Fortschritt.
@ravoxx
es kann trotzdem nicht schaden aufzuklären. Es muss sogar sein. Die Unsicherheiten im eCommerce sind ja tatsächlich gross.
@Picki Najaaaa… Das wird immer so überspitzt dargestellt, auf die paar Viren. Bis dahin sind alle auf Chrome OS umgestiegen und lassen sich den Pullermann von Google messen.
@Ravoxx
wenn du glaubst, das ist überspitzt, dann geh JETZT auf die Strasse und mach eine Spontanumfrage.
Correctamente!
Neenee, also wenn das schon der Anfang der “Fortschritte” sein soll, dann möchte ich da lieber drauf verzichten und die ToDos garnicht sehen. Da wäre mir eine Tagung zwischen Vertretern der Informationstechnologiefirmen und dem Chaos Computer Club aber wesentlich lieber. Die Jungs klügeln nämlich vernünftige Lösungen aus, weil sie im Gegensatz zum BSI und ähnlichen meiner Meinung nach kriminellen Vereinigungen, nicht aus reinem Eigennutz handeln.
Meine Meinung. :)
Amen.
Gestern in die Zusammenfassung im DRadio reingezappt und herzlich gelacht – dachte das wär Kabarett…
Krawumm hat mir gefallen, mehr Worte sind da nicht mehr nötig.
Exakt den gleichen Eindruck hatte ich auch. Der Gedanken, den man hat, wenn dieser faltige alte Sack der BITKOM in die Kamera spricht “wir brauchen $blabla!” und man einfach genau weiß, dass er null Ahnung von dem hat, was er fordert.
Ich fordere junge Leute mit Visionen! Auch als Vorstand in Wirtschaftsverbänden. Kann ja nich angeh’n.
Immerhin hat diese Veranstaltung gezeigt, was für eine hervorragende Konferenzbloggerin Du doch bist …
@Hannes “…und man einfach genau weiß, dass er null Ahnung von dem hat, was er fordert.”
Nicht nur, dass es hier an Fairness und menschlich korrektem Umgang mangelt. Die Unkenntnis darüber, was im IT-Gipfel Prozess für konkrete Projekte bearbeitet werden und was einen Mann wie Prof. Scheer angeht, tut weh. Arroganz pur.
Scheer hat schon Software entwickelt, da warst Du vermutlich noch nicht einmal auf der Welt. Ohne Leute wie Ihn würdet Ihr noch Briefe mit der Post schicken. Wenn einer in Deutschland weiss, wovon er spricht, dann er…
http://www.bitkom.org/de/wir_ueber_uns/24622_27964.aspx
Auszug aus seinem Lebenslauf: Prof. August-Wilhelm Scheer war von Mai 1975 bis Februar 2005 Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik (IWi) im Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) an der Universität des Saarlandes mit Forschungsschwerpunkt auf Informations- und Geschäftsprozessmanagement in Industrie, Dienstleistung und Verwaltung. 1984 gründete er das internationale Software- und Beratungsunternehmen IDS Scheer AG, das Tochterunternehmen in 27 Ländern unterhält. 1997 gründete er die imc, information multimedia communication AG. Er war von Mai 2002 – April 2008 und von 1988 – 1998 Mitglied des Aufsichtsrates der SAP AG in Walldorf. 2007 wurde er vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) für Softwaresystemtechnik zum HPI-Fellow ernannt und zum Präsidenten des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (BITKOM) gewählt. Prof. Scheer ist Herausgeber mehrerer Buchreihen und Zeitschriften, Autor von über 300 Zeitschriftenartikeln und mehr als zehn Büchern. Mehrere Bücher wurden in die englische, französische, portugiesische, japanische, chinesische, russische, tschechische und polnische Sprache übersetzt.
Was sind Eure Visionen?
Und vor allem: welches Wissen habt Ihr diese auch umzusetzen?
Nicht gegeneinander kann man was verändern – Nur mitteinander.
@Jens
ich bin ganz Deiner Meinung was Prof. Dr. Scheer betrifft. Als ich vor
2015 Jahren mein Informatik Studium beendet habe, stand IDS Scheer gerade wegen seiner visionären Kraft ganz oben auf meiner Liste der Wunscharbeitgeber.Ich mag es auch absolut nicht, wenn Personen oder Unternehmen gebasht werden, nur des Bashings wegen, obwohl man inhaltlich keine Ahnung hat. So regt es mich zum Beispiel wahnsinnig auf, wenn Herrn Berg so wie hier
http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-091208-Der-Gipfel-der-IT-und-Microsoft-zu-den-Netzsperren
per se Kungelei unterstellt wird, obwohl doch eigentlich bekannt sein müsste, das jedes grössere IT-Unternehmen Key Account Manager für den öffentlichen Dienst hat und der Geschäftsführer selbstverständlich auch in verschiedene Themen involviert werden muss.
Aber.
Ich denke, es ist mittlerweile bis in den hintersten Winkel der Republik hinreichend bekannt, dass das Internet unsere Gesellschaft verändert und auch in Zukunft verändern wird.
Wir haben Bundesministerien für Verkehr, Umwelt, Gesundheit, Justiz, Familie, etc… Allesamt Themenkomplexe, die mit der Grundversorgung von offenbar, für alle Bürger gesellschaftsrelevanten Bedürfnissen zu tun haben.
Das Internet hat nicht nur gesellschaftliche Relevanz, es verändert unsere Form der Kommunikation, des Zusammenlebens, der Organisation von Arbeit, den interkulturellen Austausch, etc. bereits seit Jahren und wird es in den nächsten Jahren mit noch höherer Geschwindigkeit.
Was aber auf der realpolitischen Ebene passiert, sind zum Bespiel wahlkampfaufbereitete Netzsperrendiskussuionen, die eine inhaltliche Reichweite bis zum Kater nach der Wahlnacht haben.
Und wenn ich mal aus dem Leistungskatalog der BITKOM zitiere:
“So ist es gelungen, die ITK-Branche in das Bewusstsein der politischen Entscheidungsträger zu rücken, ob im Konjunkturpaket II, im aktuellen Koalitionsvertrag oder mit dem IT-Gipfel: Die ITK-Branche wird zunehmend als wichtiger Pfeiler der deutschen Wirtschaft anerkannt.” dann ist das vielleicht eine lobbyistengerechte Aussage von Führungskräften der IT-Industrie, aber das reicht angesichts der bereits stattfindenden gesellschaftlichen Veränderungen einfach nicht aus.
Konkret:
Die vorgestellten Projekte auf dem IT-Gipfel bedienen nicht im Ansatz die heutigen Möglichkeiten, transparent und ergebnisorientiert zu publizieren. Das beginnt bereits damit, das die Aufzeichnungen vom Gipfel nicht mehr im Netz zur Verfügung stehen und endet damit, das Vereine gegründet werden die dann Filmchen produzieren, die kein Mensch findet.
“Mit der Filmkampagne “Sicher im Netz.de” zeigt DsiN in drei kurzen Filmen wie einfach doch ein sicheres Passwort zu merken sein kann, wie sensibel der Umgang mit persönlichen Daten im Internet sein sollte und wie im Netz sicher eingekauft werden kann. Die Sensibilisierungsinitiative des Vereins trägt dazu bei, dass das Bewusstsein für ein sicheres Verhalten im Internet bei den Bürgerinnen und Bürgern steigt.”
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Technologie-und-Innovation/Informationsgesellschaft/it-gipfel,did=319584.html
Die Liste der Beispiele wäre endlos.
Allein bleibt der Verdacht, das hier am Ende nur die Agenturen und Dienstleister profitieren, die genau diese Webseiten und Filme produzieren, da die Politiker die Themen angenehmerweise in Vereine abgegeben haben statt sie in ihr Bewußtsein für politische Verantwortlichkeiten und Handlungen aufzunehmen.
Du hast Recht, man kann nur miteinander etwas verändern. Dazu ist ein respektvoller Dialog auf Augenhöhe notwendig. Die Visionen der Digital Natives sind tonnenweise im Netz vorhanden.
Aber hey, vielleicht wird ja ein Verein gegründet, um diese mal zu sichten?
Nein, das reicht einfach nicht.
Nachtrag:
Wenn zum IT-Gipfel Texte produziert werden, die nicht einmal einen Link auf die online Aktivitäten enthalten, mit wem soll ich da über Visionen diskutieren? Verweise auf Legende 4 meines Blogbeitrags.
schön war auch die breitband-diskussion… wo ich mich doch seit jahren frage, wieso wir nicht schon längst überall in deutschland einen vernünftigen internetzugang haben… und die arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sich auf bauprojekte konzentrieren (nach dem motto: das funktioniert immer)… 50mb als grundlage, naja. ich wünsche mir eine taskforce in der politik, die sich 4x im jahr trifft, ihre realitätsnahen “probleme” austauschen, lösungsansätze vorschlagen – und politiker, die sich verpflichten, diese probleme ernst zu nehmen, die lösungsansätze weiterdenken und mind. ein problem innerhalb von einem jahr mithilfe dieser zu lösen.
“Die Visionen der Digital Natives sind tonnenweise im Netz vorhanden.”
definitiv… und sowieso machen sie ihr ding… aber es wär schon schön, wenn noch mehr alte hasen sich davon inspirieren lassen. ich freue mich jedenfalls, das es auf dem it-gipfel ein paar gab, die sich auf diese ideen nicht nur gedanklich einlassen, sondern auch integrieren möchten.
Danke, das ist die Art der Kritik und Diskussion, die ich hilfreich finde.
@miriam, so eine Art Task-Force wurde übrigens durch die AG2 des IT-Gipfel gestartet. Die Projektgruppe “Breitband der Zukunft” trifft sich sogar öfter, als 4x im Jahr. Und es wird sehr detailliert gearbeitet und konkrete Forderungen formuliert:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=323016.html
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=322588.html
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=322288.html
Vielleicht sind auch noch die anderen Detailpapiere interessant:
zu Kooperationsmodellen:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=322278.html
Und zu Breitband-Energieeffizienz:
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=322270.html