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Migrationsfragen

Migration ins Web 2.0 – wie es dazu kam (Folge 1)

10.23.08 | 6 Comments

um meinem Bloguntertitel gerecht zu werden, werde ich in drei Folgen meine Migration vom Web1.0 ins Web2.0 dokumentieren.

Was ist alles passiert? Ende Dezember 2001 bin ich als Vorstand meines StartUps COCUS (sitzt heute in Frankfurt und bietet Consulting an) zurückgetreten. Im März 2002 habe ich eine Regieassistenz bei einem Freien Theater in Hamburg begonnen – die ich wahrscheinlich nur deshalb bekommen habe, weil ich ein Auto hatte, kein Geld wollte und erzählt habe, wieviel VC ich für mein StartUp geraist habe. Was tut man nicht alles für die Kunst. Nach der Produktion ging es im Theaterbetrieb weiter. Ich habe auf dem Festival Politik im Freien Theater gearbeitet und dort die Produktion Heidi Hoh 3 von René Pollesch betreut, der u.a mit world-wide-web slums Stücke produzierte, die einen sehr starken Bezug zur New Economy hatten. 2003 war ich für 8 Monate Stipendiatin an der Akademie Schloss Solitude. Ein Meilenstein in meinem Leben. Bis 2006 habe ich dann abwechselnd in Theaterproduktionen und klassischen IT-Projekten gearbeitet. Ende 2006 wurde ich dann ins Second Life assimiliert. Ich habe fast 4 Monate lang nur 4 Stunden am Tag geschlafen und den Rest in Second Life verbracht. Hammer. In Second Life habe ich @pixelsebi beim Möbel-Shoppen kennengelernt. Leider hatte er grade keine Zeit, als ich ihn in dem Laden angesprochen habe, weil er “dringend ein Konferenz-Zentrum bauen musste” und teleportierte einfach vor meiner Nase weg. Na ja, @markusbreuer hat mich immerhin bereits im SL-Chat abgewürgt. Meine grossen Second Life Idole.

Unterstützt durch @tafkap s Missionierungsversuche 2.0 startete ich im März 2007 meinen ersten Blog-Versuch, der praktisch schon während des Versuchs wieder einschlief. Dann kam das Barcamp Hamburg 2 im Juni 2007. Kaum zu glauben, das mein Wiedereinstieg in die Tiefen des Netzes erst vor 17 Monaten war (möglicherweise handelt es sich um eine Elefantenschwangerschaft). Durch @tafkap bestens auf dem Web2.0-laufenden gehalten, hatte ich mir im Vorfeld des Barcamps ein paar Blogs durchgelesen und dachte, daß dauert eine Ewigkeit sich in dieser neuen Szene zu vernetzen. Doch bereits auf der Welcome-Party des Barcamps streckte ich am Tresen meine Hand einem mir unbekannten Mann entgegen – Moin, ich bin Tina – Ja, hallo, ich bin der Robert. Mensch, dachte ich, das geht ja einfach. Am ersten Tag kannte ich dann eigentlich nur @ognibeni aus der alten NE Zeit. Schade eigentlich, daß so wenige von damals in der heutigen Szene aktiv sind. Das Barcamp-Konzept hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Vieles andere auch. Und manches nervt mich ohne Ende. Doch dazu mehr in Folge 2 – sonst wird dieser Blogpost zu lang…

Ach. Eines kann ich schon mal festhalten. Ich mache immer noch klassische IT-Projekte, denn irgendwie geht es doch immer noch und immer wieder um Prozess-Optimierung und Kommunikation zwischen Menschen, egal wie man das Web gerade so nennt.

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