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StartUpWeekend – Auf der Suche nach meinen Emotionen

09.24.07 | 3 Comments

Das Wochenende war klasse. Da bin ich nicht allein mit meiner Meinung.

Ich habe mich im Vorfeld wahnsinnig drauf gefreut und sogar meinen rituellen Samstagsfrühstücksclub im Ribatejo dafür sausen lassen. Ich habe mich auf die Leute, auf die Atmosphäre, auf die Ideen und auf neue Erfahrungen gefreut.

Die Leute waren super, die Atmosphäre schwankte (für mich persönlich), es gab gute Ideen, ganz neue Erfahrungen habe ich nicht so recht gemacht. Mein “emotionales Involvement” hat mich dennoch am Samstagabend verlassen. Warum?

In der ersten geheimen Abstimmung für die 13 Ideen habe ich für PimPic (jetzt: Edelbild) gestimmt und mich sehr gefreut, das die Idee gewonnen hat, was nicht zuletzt an der sympathischen Art von Lutz gelegen hat.

Danach habe ich im Grunde adhoc den Überblick verloren. Es gab ca. 6 Gruppen, die an verschiedenen Themen gearbeitet haben. Leider ist mir den ganzen Samstag nie richtig klargeworden, welche Kompentenzen in Form von Menschen eigentlich in welchem Team waren bzw. gefehlt hätten. Also bin ich zunächst ins “What is the Plan” Team gegangen. Dachte ich, da ich planlos war, das ist ne’ gute Idee… Am Tisch saßen ca 20 Menschen, auch (gefühlt) ohne Plan. Gut, der Plan entwickelt sich ja auch erstmal. Ich wurde dann zusammen mit Till in das Team “What is the company” entsendet um den Teamleader zu erfragen, der 20 min später dem Planungsteam den Stand der Dinge reporten sollte. Alles passiert. Es gab vom Planungsteam eine neue Aufgabe für das “Company-Team” mit Zeitvorgabe. Ok. Ich wollte/sollte das Company-Team weiter begleiten, das war nämlich meine Aufgabe.

Leider hatte sich das Company-Team nach der Mittagspause aufgelöst. Schade. Ich hab’s ca. eine Stunde gesucht. Möglicherweise ist mir während dieser Suche ein Teil meiner Emotionen verloren gegangen. Mir fehlte die Transparenz. Dem Planungsteam ist mein Aufgabenverlust nicht weiter aufgefallen. Na ja, ich hab’s auch nicht wirklich kommuniziert, außer Meldung über den Sachverhalt zu geben. Vielleicht war es auch einfach viel zu laut in dem Raum.

Ich habe mich dann dem “Kunden”-Team angeschlossen, in dem sich einige Personen aus dem “Company”-Team versammelt hatten. Aufgrund meines längeren Suchvorgangs hatte diese Gruppe aber natürlich schon eine Ecke weiterdiskutiert und es war schwierig von rechts aussen reinzugrätschen; hat aber dennoch gut funktioniert, weil die Gruppe klein war (7 Personen), jeder zu Wort kam und damit auch Wertschätzung erfuhr.

Während meiner Suche fiel mir übrigens auf, das in jeder Gruppe ähnliche Themen diskutiert wurden. Nämlich Produktfeatures und was die Company denn eigentlich machen soll/sollte/könnte/.

Später ging unser Teamleader zum “Reporting” und kam irgendwie lange, lange Zeit nicht wieder. Mmmh. Danach hat er uns aber über die Entscheidungen informiert. Mein “emotional involvement” war leider zwischenzeitlich im Aschenbecher verraucht (was nicht am Teamleader lag). Ich hatte Kopfweh vom Bienenstocksummen und wurde ziemlich müde.

Ob es das Kundenteam am nächsten Tag noch genauso gegeben hat, weiss ich gar nicht, weil ich Sonntag erst am späten Mittag gekommen bin (selber Schuld). Ich habe dann das Businessplan-Team beim Prosaschreiben des Finanzkapitels unterstützt.

Gerne hätte ich am Schluss den Prototypen oder zumindest die Screenshots gesehen, gerne hätte ich eine “richtige” Wahl des Managementteams gesehen, gerne hätte ich an der Abstimmung “ob es” oder “ob es nicht” weitergeht, teilgenommen, gerne hätte ich erfahren, wie es konkret weitergeht. Das Ende des Weekends war merkwürdig abrupt.

Ich habe in der letzten Stunde kein “Wir”-Gefühl gespürt, wohl aber bei vielen die Suche danach, oder lag’s einfach nur an der Müdigkeit?

Mir hat im Wesentlichen die Transparenz gefehlt, wie anderen auch. Ich habe sie aber nicht hergestellt (mal an die eigene Nase gefasst). Warum eigentlich nicht? Die Idee einen Übersichtsplan zu machen hatten viele, niemand hat ihn gemacht (ich habe auf jeden Fall keinen Plan gesehen).

Meine Learnings: es hat relativ schnell eine Art “klassische” Unternehmensstruktur gegeben, ganz heimlich ist die entstanden, das ist vielen negativ aufgefallen mit denen ich gesprochen habe; niemand hat den Mund aufgemacht. Auch ganz klassisch. So viel dazu.

Obwohl sich das jetzt ein bißchen negativ angehört hat; mir hat das Wochenende sehr viel Spass gemacht und ich finde es ist eine Menge dabei herausgekommen. Ich bin auf jeden Fall beim nächsten StartUpWeekend wieder dabei und dann mache ich den Übersichtsplan. Einfach so.

1000 Dank beim Orgateam für den Mut, das Engagement und die Nerven!

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