Phoenix Criminal Lawyer

New Economy 1.0 - Epilog

Juni 1999

07.27.07 | No Comments

Ich sitze in meiner kleinen 1-Zimmer Wohnung, feile an meinem Businessplan herum und überlege gleichzeitig, wer als Mitgründer meines Unternehmens in Frage kommen könnte. Zufällig treffe ich einen alten Kunden, der hat freie Büroräume und sogar Interesse an meiner Geschäftsidee. Seine Firma beteiligt sich mittlerweile in der Pre-Seed Phase (früheste Beteiligungsmöglichkeit, das Start-Up ist in der Phase der Geschäftsidee) an Start-Ups. Wir vereinbaren ein Treffen am nächsten Tag. 48 Stunden später habe ich für ein paar Prozente an meinem zukünftigen Unternehmen, ein Büro und Unterstützung bei der Kapitalsuche bekommen. Besser kann’s nicht laufen.

Man hat sich eingelassen auf das Kapital, den Risikokapitalgeber, weil man das Geld bekommen hat. Das „Smart Money“ was einen wirklich guten Geldgeber ausmacht. Das „smart money“ und „long term investment“ das mit den Unternehmen auch durch eine Durststrecke geht. Das zu einem hält, auch in schwierigen Unternehmenszeiten. Wo man in die „Köpfe“ investierte. Diese Sprüche sind von den Webseiten und Werbeprospekten der Risikokapitalgesellschaften verschwunden. Manchmal auch das ganze Unternehmen, samt Website und Hochglanzbroschüre.

Der Fehler war, diese ganzen Hochglanz-Sprüche zu glauben, der Naivität aufzusitzen, das Geld „smart“ sein kann und auch in schwierigen Zeiten zur Verfügung steht. Und zu glauben, der eigene Kopf sei wichtig, weil man in ihn investiert hat. Scheitert ein Investment, trennt man sich von ihm. Samt Kopf. Schreibt es ab. Buchhalterisch. Kapital hat kein Ego.

Share

speak up

Add your comment below, or trackback from your own site.
Subscribe to these comments.

Be nice. Keep it clean. Stay on topic. No spam.

You can use these tags:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

:

:


«
»
Copyright © 2007 Themenriff. All rights reserved.