Das erste Projekt mit unserem ersten Kunden läuft an. Sehr gut. Es gibt Erklärungsbedarf. Unsere Software ist sehr komplex und immer noch in der Alpha-Version. Wir haben jetzt 10 Mitarbeiter und unser Businessplan hat die Versionsnummer 30. Ein paar kleinere Kunden sind dazugekommen, aber sie interessieren sich nur für das erste Softwaremodul unserer Internetplattform. Das bringt nicht die großen Umsätze, aber immerhin. Das Gerede um das größte europäische Investment mit dem Risikokapitalgeber ist im Sande verlaufen. Der Aufsichtsrat ist trotzdem zufrieden mit unserer Arbeit und motiviert uns weiter bei der Kapitalsuche.
Alle waren hochmotiviert, haben gearbeitet bis zum Umfallen, für die Vision der Gründer, die zur Eigenen wurde. Es war eine Familie, mit der man viel Zeit verbrachte. Eigentlich die ganze Zeit. Mit dem Ziel etwas zu erreichen. Über das eigene Start-Up konnte man in der Zeitung lesen, den Chef im Fernsehreportagen oder Spots sehen. Man war dabei und das war das Wichtigste. Das das Geld, von dem das schöne Büro, die Gehälter, die Pizza und die Reisen bezahlt wurden, nicht durch die Umsätze generiert wurde, war sekundär. Der Erfolg würde kommen, davon war jeder überzeugt.
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