Dezember 2001

Ich werde zu einem Treffen mit dem Aufsichtsrat bestellt. Ich weiß nicht, worum es geht, habe nur eine Ahnung. Mein neuer Vorstandskollege hat ohne mein Wissen einen neuen Businessplan geschrieben.
Mein Unternehmen soll ein Consulting-Unternehmen werden.
Ohne mich im Vorstand. Der Neue, der meinen Job übernehmen soll, sitzt bereits nebenan im Raum und wartet.
Ich darf ihn kennenlernen, wenn ich möchte.
Ich möchte nicht.
Und trete zurück.

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5 Responses to “Dezember 2001”


  1. 1 Sören

    Tina,
    Du hast meinen Respekt – voll und ganz!

    Beeindruckte Grüße von Sören

  2. 2 cbgreenwood

    Holla, echter Schweiß und echtes Blut, eine 1.0-Story im 2.0-Stil, Danke für die Geschichtsstunde! Viele Grüße RL-unbekannterweise

  3. 3 Sebastian

    Packend. Hört sich nach Nervenzusammenbruchsmaterial an. Merke, wie unbeschwert ich als studentische Hilfskraft damals sein konnte – wir haben immer irgendwas gefunden und wussten meist auch nicht so genau Bescheid.

  4. 4 Jens

    Hallo Tina,

    sehr mutig von Dir, Deine sehr persönliche Geschichte so offen aufzuschreiben. Noch mutiger finde ich es, vermeintliche oder tatsächliche eigene Fehler ebenso offen herauszustellen und aus der heutigen Sicht zu kommentieren.

    Jens

  5. 5 Ingo

    Ich bin gerade über aka-aki hier gelander. Super geschrieben (Du solltest ein Buch veröffentlichen)und sehr ehrlich.Vom Ende der 90er bis heute konnte man viel lernen und bald brauchen wir die Erfahrung.

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